Wertverlust

Der kleine Bruder der Geldverschwendung

Egal ob beim Auto, der Küche oder den Möbeln… Der Wertverlust von Produkten trifft uns alle.

Schluss damit. In diesem Beitrag erfahren Sie Tipps und Tricks, wie Sie den Wertverlust Ihrer Objekte so klein wie möglich halten können.

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Was ist Wertverlust?

Nur in den wenigsten Fällen werden Güter in unserem Besitz mehr wert. Die Regel ist vielmehr, dass sofort nach einem Kauf eines Produkts nicht mehr den Verkaufspreis des Ladens erhalten.

Je länger der Kauf zurückliegt, desto größer ist der Wertverlust eines Gegenstands. Das hat einerseits mit dem Zustand des Gegenstands zu tun (gebraucht). Andererseits spielen Trends (z. B. andere Mode), technische Standards (z. B. technisch veraltet) und das aktuelle Angebot (bessere Neuprodukte) ebenfalls eine Rolle.

Da hilft es auch nicht, wenn die Güter noch neuwertig verpackt und z. B. noch gar nicht genutzt wurden.

Der Wertverlust von Gütern kostet uns indirekt Unmengen an Geld. Geben Sie 1.000 Euro für einen neuen Fernseher aus, haben Sie im nächsten Moment eigentlich nur noch einen Fernseher um 800 Euro.

Beispiel Auto

Der Wertverlust eines Neuwagens im ersten Jahr beträgt durchschnittlich 24,4 Prozent.

Eine unglaublich große Summe, wenn man als Referenzwert den Kaufpreis von zum Beispiel 40.000 Euro betrachtet. Das sind rund 813 Euro pro Monat, hochgerechnet auf das erste Jahr, die das Auto an Wert verliert.

In den Folgejahren fällt der Wertverlust auf fünf bis sechs Prozent pro Jahr ab.

Beispiel Küche

Der Wertverlust einer Küche beträgt pro Jahr ca. 10 Prozent und das auch nur, wenn Sie Standardeinbaumaße besitzen.

Wie lässt sich Wertverlust vermeiden?

Wertverlust an sich lässt sich nicht wirklich vermeiden. Es gibt aber Möglichkeiten, ihn zu verringern bzw. einen hohen Wiederverkaufspreis zu erzielen. Wichtig dabei ist, dass Sie sich vor jedem Kauf Gedanken machen, ob Sie das Produkt wiederverkaufen möchten.

Wertverlust vermeinden:

Modefarben vermeiden

Sei es bei Autos, Einrichtungsgegenständen oder anderen Dingen. Gehen Sie keine Experimente bezüglich Farben oder Mustern ein. Manche Lackfarben sind für eine gewisse Zeit „IN“. Diese Trends sind jedoch nicht lang anhaltend. Nach ein paar Jahren will niemand mehr in einer blauen Küche kochen oder in einem gelben Auto gesehen werden. Wählen Sie bei Produkten, die Sie wiederverkaufen möchten, dezente und zeitlose Farbe. Zum Beispiel auf dem Automarkt sind Schwarz oder Grau Farben, die nie aus der Mode kommen.

Direkte Abnutzung verhindern

Klar – ein Produkt, welches Sie verwenden, wird nie wieder neuwertig sein. Gebrauchsspuren lassen sich kaum verhindern. Trotzdem kann bei der Nutzung darauf geachtet werden, dass typische Gebrauchsflächen geschützt werden. Beispiele für so einen Flächenschutz können sein, das Verwenden von Decken auf Sofas oder das Abschirmen von Kanten bei Möbeln, die angeeckt werden können.

Indirekte Abnutzung verhindern

Wer kauft gerne ein gebrauchtes Auto, das nach Zigaretten stinkt? Wer möchte ein Sofa, das nach Bratfett riecht? Gebrauchte Autos haben nie den Geruch eines Neuwagens. Daher sollte darauf geachtet werden, dass sich keine „weiteren“ Gerüche im Auto festsetzen. Rauchen im Auto verursacht nicht einen unangenehmen Geruch im Auto, sondern oft auch Brandlöcher oder Verfärbungen der Stoffe. Ein geöffnetes Fenster hilft in diesem Fall leider auch nicht weiter, denn ein Teil des Rauches wird immer ins Auto ziehen. Genauso wenig sollte stark duftendes Essen auf einem Sofa verzehrt werden. Auch wenn Sie Ihr Auto oder Ihre Einrichtungsgegenstände gerne etwas individualisieren möchte, sollte man sich vor Augen halten, dass es so schwieriger wird, diese Dinge weiterzuverkaufen. Der neue Käufer bevorzugt tendenziell den Originalzustand.

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Harald Greber

Unser Experte wenn es um Finanzierungen, Versicherungen und andere Finanzthemen geht.

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