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Wertverlust

Der kleine Bruder der Geldverschwendung

Egal ob beim Auto, der Küche oder den Möbeln… Der Wertverlust von Produkten trifft uns alle.

Schluss damit. In diesem Beitrag erfahren Sie spannende Tipps und Tricks, wie Sie den Wertverlust Ihrer Objekte so klein wie möglich halten können.

Harald Greber

Harald Greber

Finanzexperte

Was ist Wertverlust?

Ein Produkt – wie beispielsweise ein Auto – können Sie nach ein paar Jahren nicht mehr zu Ihrem Einkaufspreis verkaufen. Es wird jedes Jahr weniger Wert. Das ist der Effekt des Wertverlusts.

Wertverlust ist leider etwas, dass jeden von uns indirekt Unmengen an Geld kostet. Bei jedem Kauf von Produkten vernichten wir theoretisch Geld. Wenn Sie sich ein Kleidungsstück kaufen und nur das Etikett abschneiden, realisieren Sie bereits einen Wertverlust.

Der Wertverlust eines Neuwagens im ersten Jahr beträgt durchschnittlich 24,4 Prozent. Eine unglaublich große Summe, wenn man als Referenzwert den Kaufpreis von zum Beispiel 40.000 Euro Auto betrachtet. Das sind rund 813 Euro pro Monat – das muss man zuerst einmal verdienen. In den Folgejahren fällt diese Zahl auf fünf bis sechs Prozent ab.
Der Wertverlust einer Küche beträgt ca. zehn Prozent pro Jahr. Den Wertverlust einfach zu übergehen / überstehen, funktioniert nur in den wenigsten Fällen.

Produkte, die an Wert zulegen, sind meistens Spezialeditionen von Designern und für den Durchschnittsbürger nicht erschwinglich. Auch möchte niemand von uns eine Küche besitzen, welche aufgrund ihres geringen Wertverlusts nicht verwendet werden darf. Somit müssen wir leider immer einen Wertverlust in Kauf nehmen.

Wie lässt sich Wertverlust vermeiden?

Der Wertverlust an sich lässt sich nicht wirklich vermeiden. Es gibt aber Möglichkeiten, einen hohen Wiederverkaufspreis zu erzielen. Wichtig ist, dass Sie sich vor jedem Kauf Gedanken machen, ob Sie das Produkt wiederverkaufen möchten. Flohmarkt Apps wie Spock machen in der heutigen Zeit schnelle Wiederverkäufe möglich.

Wenn Sie das Produkt wiederverkaufen möchten, beachten Sie folgende Dinge:

Kaufen Sie keine Modefarben: Sei es bei Autos, Einrichtungsgegenständen oder anderen Dingen. Gehen Sie keine Experimente bezüglich Farben oder Mustern ein. Manche Lackfarben sind für eine gewisse Zeit „IN“. Diese Trends sind jedoch nicht langanhaltend. Nach ein paar Jahren will niemand mehr in einer blauen Küche kochen oder in einem gelben Auto gesehen werden. Wählen Sie bei Produkten, die Sie wiederverkaufen möchten, dezente und zeitlose Farbe. Zum Beispiel auf dem Automarkt sind Schwarz oder Grau Farben, die nie aus der Mode kommen.

Unnötige Wertminderungen vermeiden: Wer kauft gerne ein gebrauchtes Auto, das nach Zigaretten stinkt? Wer möchte ein Sofa, das nach Bratfett riecht? Gebrauchte Autos haben nie den Geruch eines Neuwagens. Daher sollte darauf geachtet werden, dass sich keine “weiteren” Gerüche im Auto festsetzen. Rauchen im Auto verursacht nicht einen unangenehmen Geruch im Auto, sondern oft auch Brandlöcher oder Verfärbungen der Stoffe. Ein geöffnetes Fenster hilft in diesem Fall leider auch nicht weiter, denn ein Teil des Rauches wird immer ins Auto ziehen. Genauso wenig sollte stark duftendes Essen auf einem Sofa verzehrt werden. Auch wenn Sie Ihr Auto oder Ihre Einrichtungsgegenstände gerne etwas individualisieren möchte, sollte man sich vor Augen halten, dass es so schwieriger wird, diese Dinge weiterzuverkaufen. Der neue Käufer bevorzugt tendenziell den Originalzustand.